Hand in Hand- Als "Behinderter" in ein unabhängiges Leben
Mittwoch, 30. August 2017
Schools start!!
Ohne Fleiß, kein Preis. Nur die Harten kommen in den Garten. Sprüche, die wir im Laufe unseres Lebens ständig hören. Sie sollen uns daran erinnern, dass wir fleißig und ehrgeizig sein müssen - damit mal was aus uns wird. Erfolg haben, besser sein als die anderen, darauf kommt es im Leben an. Und weil wir dieses Credo schon früh immer wieder vorgebetet bekommen, haben wir das Wichtigste verlernt: Das Leben zu lieben und den Augenblick genießen. Wir wissen gar nicht mehr, wie es ist, auf unser Bauchgefühl zu hören - weil wir so effizient und vernünftig sind.
Mittlerweile sind auch Kinder in diesem Leistungssystem gefangen. Oft sind es die ambitionierten Eltern, die ihre Kinder mit hohen Erwartungen unter Druck setzen. Dadurch bleibt aber die Gesundheit der Kinder sehr oft auf der Strecke. Die Folge sind Lernblockaden und mangelnde Motivation.
Die Studien - und Berufsberaterin Karin Wilke hat es immer wieder mit Schülern und Studenten zu tun, die sich durch den Tag hetzen und mit den Nerven am Ende sind. Die meisten von ihnen setzen sich selbst unter Druck, um mit Bestnoten die Matura zu bestehen. Oft viel zu jung für die Eigenfindung, beginnen sie ein Studium, um mit 21 fest im Berufsleben zu stehen.
Wir sind mehr als unsere Noten. Jeder von uns hat eine eigene Persönlichkeit, Lebensauffassung, Neigungen und Talente. Das vergessen wir aber meist, wenn unsere einzige Sorge, Noten sind, die im Grunde überhaupt nichts über unsere Leistung aussagen.
Was aber viele unserer „Generation Leistungsdruck“ nicht verstehen: Das Leben bietet mehr als eine sichere Zukunft in einem soliden Job. Letzteren kann man nur gut machen, wenn man mit Begeisterung und Leidenschaft dabei sein darf.
Die Anzahl der Reformschulen hat sich in den letzten Jahren zwar mehr als verdoppelt, trotzdem bleibt der Druck hoch, denn ohne Studium hat man kaum mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt und eine gut abgeschlossene Matura ermöglicht uns den Zugang zu vielen Studienrichtungen. Den perfekten Weg aus der Leistungsfalle gibt es nicht- jedoch ein paar Tipps für alle Beteiligten: Eltern sollten etwas gelassener werden, Lehrer gegenüber neuen Unterrichtsformen aufgeschlossener sein und Lehrpläne sich an den heutigen Bedürfnissen der Kinder orientieren. Dann wären wahrscheinlich die 13 Schuljahre gar nicht mehr so schlimm, wie es manch einem momentan erscheinen mag.

Saluti Megara ;)

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