Hand in Hand- Als "Behinderter" in ein unabhängiges Leben
Dienstag, 17. Oktober 2017
Man ist, was man wegwirft. Ein Zebra kommt.
MAN IST, WAS MAN WEGWIRFT

Wir leben in einer Konsum- Überfluss- und Wegwerfgesellschaft.
Für die meisten von uns sind Lebensmittel schnell und vor allem überall verfügbar, doch vergessen wir dabei, woher die Produkte kommen und wie viel Arbeit und Ressourcen in ihnen stecken. Dadurch verlieren wir vollkommen den Bezug zu unseren Lebensmitteln. Wir greifen zu, ohne zu wissen, was wir damit machen, wenn wir nach einigen Tagen keine Lust mehr darauf haben und so fristen sie oft ein trauriges Schattendasein in unserem Kühlschrank.
Laut der UN- Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) werden vor allem in Europa und Amerika Jahr für Jahr rund 1,3 Milliarden Tonnen ESSBARE Lebensmittel in die MüllTonne geworfen. Das ergibt eine fast 3 Kilometer lange Reihe an Müllautos, die von Europa bis nach Kairo reicht. Bis zum Jahr 2025 wird der Konsum an Abfall auf rund das doppelte anwachsen.
Wäre es nicht an der Zeit, mehr Wertschätzung für Lebensmittel, Konsumgüter und Trinkwasser aufzubringen?
Wie wir mit unserem Essen umgehen, ist Diebstahl an den Hungernden. Ich möchte dringend daran erinnern, dass die Erde unser aller Erbe ist, dessen Früchte eigentlich allen zugutekommen sollten. Ein Umsteuern im globalen Ernährungssystem ist dringend notwendig, denn JEDER MENSCH hat das Recht auf GUTES ESSEN.
Das Hilfswerk für Menschen in Not „MISEREOR“ versucht sich für ein Ernärungssystem stark zu machen, dass die bäuerliche Landwirtschaft stärkt, die Umwelt schützt, die Vielfalt erhält und die Rechte der armen Konsumenten in den Vordergrund stellt.
Aber was kann jeder einzelne tun, um die persönlichen MüllTonnen zu reduzieren und somit zu einem besseren Ernährungssystem beitragen?
Ein guter Ansatz wäre in erster Linie Produkte aus der Region und Saisonsware zu kaufen, sodass unnötige Transportwege erspart bleiben, denn Pflaumen aus Chile, Bio-Birnen aus Argentinien und Butter aus Irland haben eines gemeinsam: Alle werden auch in Italien produziert. Ich persönlich würde das als „ein Beitrag zur Zerstörung des Weltklimas aus reiner Profitgier“ nennen. Außerdem sollte man ausschließlich NUR das kaufen, was später dann auch verspeist wird. Wenn ich zum Einkaufen gehe, dann bevorzuge ich eine Einkauftasche, einen Rucksack oder Korb, da Platiktüten sehr schwer recycelbar sind. Auch Mehrweg-Flaschen sind wesentlich umweltfreundlicher als Einweg- Flaschen.
Vielleicht erlebe ich es noch, dass aus unserer Wegwerfgesellschaft eine Allesaufessgesellschaft wird – schön wär´s!

Saluti Megara ;)

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Letzte Aktualisierung: 2017.12.13, 14:18
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